Das Diak:
Leitbild
Wer wir sind
Das Diak in Schwäbisch Hall - das engagierte diakonische Dienstleistungszentrum für Menschen in unserem Land.
Das Evangelische Diakoniewerk Schwäbisch Hall e.V. (kurz: Das Diak) ist ein diakonisches Dienstleistungsunternehmen für alte, kranke und behinderte Menschen. Mit rund 2900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es der zweitgrößte Arbeitgeber in Schwäbisch Hall.
Es wurde 1886 gegründet und hat vier Geschäftsbereiche:
- Altenhilfe mit den Alten- und Pflegeheimen Gottlob-Weißer-Haus (mit Tagespflege) und Nikolaihaus in Schwäbisch Hall, Emma-Weizsäcker-Haus in Creglingen, Lotte-Gerok-Haus in Lauda-Königshofen und Lene-Hofmann-Haus in Weikersheim. Derzeit insgesamt 321 Plätze.
- Behindertenhilfe mit den Standorten Schöneck (mit Außenwohngruppen Stauferstraße und Im Vogelsang) und Vellberg für 184 Erwachsene mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Das Diak ist Mit-Gesellschafter der Evang. Fachschule für Heilerziehungspflege Schwäbisch Hall.
- Ambulante Dienste mit 380 Haller Schwestern und Brüdern in 20 Diakonie-Sozialstationen. Im Pflegedienst Diakonie daheim arbeiten 120 Pflegefachkräfte, 96 Haushaltsassistentinnen in der Pflege und 46 Ehrenamtliche in neun Pflegeteams in der Region Schwäbisch Hall.
- Klinikum: Zur Gesundheitsholding Schwäbisch Hall gGmbH gehören das Diakonie-Klinikum an den Standorten Schwäbisch Hall und Gaildorf (526 Betten, Haus der Zentralversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg) sowie das Klinikum in Crailsheim (165 Betten). Gesellschafter sind das Evang. Diakoniewerk (74,9%) und der Landkreis Schwäbisch Hall (25,1%). Insgesamt werden jährlich knapp 30.000 Patienten stationär und 50.000 ambulant behandelt. Das Bildungszentrum für Pflegeberufe bietet Ausbildungen (Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Kinderkrankenpflege, Operationstechnische Assistenten) sowie ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm.
Praktika und Freiwilliges Soziales Jahr sind im Diak möglich.
Gemeinschaft der Haller Schwestern und Brüder:
Zur Gemeinschaft gehören über tausend Frauen und Männer verschiedenen Alters, Lebensstandes und verschiedener Berufsgruppen im Diak. Die Mitglieder wissen sich durch das Evangelium von Jesus Christus in die Diakonie gerufen. Die Gemeinschaft versteht sich als Impulsgeber und Rückgrad für die diakonische Identität. Aufgaben der Gemeinschaft sind speziell diakonische Aus- und Fortbildungen, Seminare, Gemeinschaftsveranstaltungen und seelsorgerliche Angebote.
Leitbild 2010
Im Jahr 2010 wurde das seit 1996 bestehende Leitbild aktualisiert und eine Projektgruppe zur Vermittlung dieser überarbeiteten Leitbildsätze eingesetzt.
Hier die aktualisierte Fassung:
1. Das Handeln ist stärker als das Reden. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht gelebte christliche Nächstenliebe.
2. Jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes und erhält die gleiche Aufmerksamkeit und Zuwendung.
3. Wir freuen uns, Menschen zu helfen und sie auf ihrem Lebensweg zu begleiten.
4. Wenn wir stark sind, können wir helfen. Wirtschaftlich verantwortungsvolles Handeln ist für uns eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Arbeit.
5. Wir helfen mit Herz, Kopf und Hand. Qualifizierte Aus-, Fort- und Weiterbildungen gehören selbstverständlich dazu.
6. Fortschritte in Wissenschaft und Technologie, die im Dienst am Menschen stehen, lassen wir kontinuierlich in unsere Arbeit einfließen.
7. Wir stellen uns den Grenzsituationen des Lebens. Wir setzen uns offensiv mit ethischen Fragen auseinander auf der Basis christlicher Werte.
8. Wir nehmen unsere Verantwortung wahr und nutzen unsere Stimme zur Mitgestaltung einer gerechten und solidarischen Gesellschaft.
9. Zukunft braucht Herkunft. Seit über 120 Jahren sind wir der verlässliche Partner in Hohenlohe-Franken.
Leitbild "Im Diak lebt Hoffnung"
"Im Diak lebt Hoffnung"
Das ist ein Protest gegen Krankheit, Resignation, Verzweiflung, Tod.
Lebendige Hoffnung hat ihren letzten Grund in Jesus Christus.
Er hat durch sein Sterben und seine Auferstehung dem Tod die letzte Macht genommen. Er ist der Grund unserer Hoffnung und die Hoffnung für jeden einzelnen Menschen. Diakonie geschieht daher unter dem Vorzeichen, daß Grund zu einer Hoffnung besteht, die über die Grenze des Todes hinausreicht.
Hoffnung muß sichtbar bleiben.
Hoffnung ist Licht für die Zukunft.
Hoffnungszeichen ermutigen zum Leben.
Hoffnungsträger sind Menschen, die anderen zum Zeichen der Hoffnung werden.
Auch Sie sind Hoffnungsträger !

