Das Diak:
Impressionen
Sommerfest der Diak-Behindertenhilfe Schöneck
Gelebte Teilhabe – das war das Sommerfest in der Diak-Behindertenhilfe im Schöneck am Sonntag, 3. Juli 2011, das als buntes Familienfest voller Begegnungen gefeiert wurde. Ein vielseitiges Programm und jede Menge Infos lockten zahlreiche Besucher. Beim Gottesdienst zum Thema „Gottes Geist verbindet – gemeinsam in Vielfalt“ waren Mitwirkende mit farbig geschminkten Gesichtern zu sehen, die ganz in Rot, Gelb, Grün oder Blau gekleidet waren. Sie zeigten in einer Pantomime, wie gut es ist, dass nicht alle Menschen gleich sind, und dass Gemeinschaft entsteht, wenn man seine vertraute Gruppe verlässt und aufeinander zugeht. „Verschieden zu sein ist normal“, sagte Pfarrer Dr. Andreas Hinz. „Vielfalt macht das Leben schön und bunt.“ Anhand der Pfingstgeschichte in der Bibel erinnerte er daran, dass sich Menschen verstehen, ohne ihre Eigenart aufzugeben, wenn Gott sie zu einer Gemeinschaft zusammenfügt. Dieser Gemeinschaftsgedanke zog sich durch den Gottesdienst, der gemeinsam mit der benachbarten Sophie-Scholl-Gemeinde vorbereitet worden war, und durch das ganze Fest. Auf dem gesamten Schöneck-Areal im Wohngebiet Teurershof lockten Attraktionen. Die Kinder vergnügten sich auf einer Riesen-Hüpfburg, übten ihre Geschicklichkeit bei einem Parcours, produzierten Drehbilder, ließen sich schminken und fuhren auf einem historischen Trecker mit. Bewohner, ihre Angehörigen und Freunde der Diak-Behindertenhilfe bummelten durch die Aktions- und Verkaufsstände, suchten Schnäppchen beim Flohmarkt und versuchten ihr Glück bei der Tombola. Pferdefreunde kamen auf ihre Kosten beim Voltigieren des therapeutischen Reitvereins. Beim Nachmittagsprogramm auf der Festbühne gaben zwei Schauspieler der der Freilichtspiele eine kleine Kostprobe des Musicals „Summer of Love“. Die Hundeschule Mai begeisterte mit ihrem „Dogdance“ ebenso wie die Kindertanzgruppe des TSC Grün/Weiß. Die Theatergruppe der Grundschule Hessental kam mit ihrer Aufführung „Das Märchen von der Kichererbse“ ebenfalls gut an. Wer sich für die Künstlergruppe tausendgrün interessierte, konnte das Atelier besuchen und sich von der Kunsttherapeutin Gabriele Waldvogel die Bilder vorstellen lassen. Zwei Skulpturen einer Schildkröte und einer Muschel mit Mosaiken im Niki-Saint-Phalle-Stil, die noch im Werden sind, zogen beim Eingang des Schöneck-Geländes neugierige Blicke auf sich. Projektleiterin Ute Nolting von der Fachschule für Heilerziehungspflege zeigte, wie sie gemeinsam mit ihren Schülerin und Bewohnern die Kunstwerke gestaltet. Das Duo „Gitarrophon“ sorgte für einen schönen musikalischen Ausklang. Renate Fischer, Geschäftsbereichsleitung der Diak-Behindertenhilfe, war sichtlich erfreut, dass so viele Gäste aus der Nachbarschaft das Fest im Schöneck mitfeierten und das bunte Programm gut ankam: „Das Schöneck und seine Bewohner gehören heute selbstverständlich zum Stadtteil. Wir freuen uns, dass dieses Miteinander beim Leben und Feiern so gut gelingt.“











